
Erkennen von Inneren Anteilen, Bedürfnissen und Dynamiken auf tiefer emotionaler Ebene
Im Gegensatz zur klassischen Familienaufstellung liegt der Fokus hier nicht auf äußeren Beziehungssystemen, sondern auf der inneren Ordnung und den energetischen Grundkräften, die in jedem Menschen wirken – symbolisiert durch die fünf Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther.
Durch gezielte Wahrnehmungs- und Aufstellungsübungen wird das Bewusstsein für die
eigenen Ressourcen gestärkt, die emotionale Selbstregulation gefördert und die Fähigkeit zur empathischen Begleitung von Menschen vertieft.
Ziele
Das Modul vermittelt theoretische und praktische Grundlagen der Elementenaufstellung als Methode der Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung.
Die Teilnehmer:innen lernen, die Qualitäten der Elemente als Ausdruck innerer Anteile zu verstehen und diese in sich wahrzunehmen, zu differenzieren und in Balance zu bringen.
- ein tieferes Verständnis für innere Dynamiken und emotionale Zustände entwickeln
- Ihre eigene Wahrnehmungsfähigkeit verfeinern
- das Prinzip der Aufstellungsarbeit über energetische Felder erfahren
- und damit ihre Fähigkeit zur Selbstreflexion und empathischen Prozessbegleitung erweitern
Nutzen und Relevanz
Die Arbeit mit den Elementen stellt eine wertvolle Ergänzung zur klassischen systemischen Aufstellungsarbeit dar, da sie die emotionale und energetische Selbsterfahrung in den Vordergrund rückt. Sie ermöglicht den Teilnehmer:innen, ein tieferes Verständnis ihrer eigenen psychischen Struktur und Resonanzfähigkeit zu erlangen – eine Grundvoraussetzung für jede beratende Tätigkeit.
- die Selbstklärung der Berater:innen, um Übertragungen und Projektionen im Beratungsprozess zu vermeiden
- die Stärkung der Intuition und Körperwahrnehmung
- sowie die Integration ganzheitlicher Ansätze (Körper, Geist, Emotion, Energie) in die Beratungspraxis
Lerninhalte und Themenschwerpunkte
Tag 1 – Einführung & Bewusstwerden der Elemente
● Theoretische Grundlagen: Unterschied zwischen Familienaufstellung und Elementenaufstellung
● Selbsterfahrung: Die fünf Elemente als innere Kräfte und Ausdrucksformen
● Wahrnehmungsübungen und theoretische Vertiefung zu jedem Element
● Selbstreflexion über persönliche Anteile und energetische Balance
Tag 2 – Praxis und Wahrnehmung der Elemente
● Körper- und Wahrnehmungsübungen zu allen vier Grundelementen
● Partnerarbeit zur differenzierten Wahrnehmung von Körper, Emotion und Gedanken in Verbindung mit den Elementen
● Reflexionsrunden und Supervisionserfahrung
● Übung „Rucksack der Ahnen“ als Einführung in energetische Belastungen und generationsübergreifende Einflüsse
● Arbeit mit dem Element Äther als verbindendem Prinzip
● Individuelle Aufstellungs- und Wahrnehmungsprozesse
● Gestaltung eines persönlichen Elementenaltars
● Abschlussritual „Die fünf Kräfte in mir“ als Integration der gemachten Erfahrungen
Methoden
● Theoretische Inputphasen (Kurzvorträge, Flipchart-Impulse)
● Achtsamkeits- und Körperübungen
● Partner- und Gruppenarbeit
● Symbolarbeit mit Element-Plättchen
● Wahrnehmungsübungen und geführte Meditationen
● Reflexions- und Transfergespräche
● Gestalterische Integration (Elementenaltar)
Kompetenzen und Fähigkeiten, die vermittelt werden
Nach Abschluss des Moduls sind die Teilnehmer:innen in der Lage:
● die fünf Elemente als diagnostische und ressourcenorientierte Metapher für innere Zustände zu verstehen
● eigene emotionale und körperliche Resonanzen differenziert wahrzunehmen
● energetische Ungleichgewichte bei sich selbst zu erkennen, und daraus Rückschlüsse für die Arbeit mit Menschen zu ziehen
Zudem werden folgende Kompetenzen gefördert:
● Selbstreflexionskompetenz – bewusster Umgang mit eigenen Themen
● Empathische Wahrnehmung – Resonanzfähigkeit und Intuition
● Achtsamkeit und Präsenz – Bewusstsein für Körper, Emotion und Energie
● Ganzheitliches Denken – Verbindung von psychologischer und energetischer Dimension
Besonderheiten der Methode
Im Unterschied zur klassischen Familienaufstellung ist die Elementenaufstellung eine Selbsterfahrungsaufstellung, die den Fokus nach innen richtet und weniger auf die Analyse von Systemen, sondern auf die Wahrnehmung energetischer Prozesse legt.
Diese Form der Arbeit ist besonders geeignet:
● zur eigenen Prozessarbeit und Persönlichkeitsentwicklung,
● zur Stärkung der inneren Stabilität zukünftiger Berater:innen,
● als energetisch-spirituelle Ergänzung zum systemischen Denken.
Zusammenfassung
Die Elementenaufstellung ist ein Selbsterfahrungsmodul mit starkem Bezug zur Persönlichkeitsentwicklung, das den Teilnehmenden ein tiefes Verständnis von Balance, Resonanz und innerer Ordnung vermittelt. Das Modul unterstützt angehende Lebens- und Sozialberater:innen darin, ihre Wahrnehmung zu schärfen, innere Prozesse bewusster zu gestalten und Menschen in Entwicklungs- und Veränderungsphasen achtsam zu begleiten. Es bildet somit eine wertvolle Grundlage für eine stabile, empathische und reflektierte Haltung in der zukünftigen Tätigkeit als Lebens- und Sozialberater.
Zielgruppe
Personen mit Erfahrung in psychosozialer Beratung, wie Lebensberater:innen, Coaches, Supervisor:innen, die ihren Methodenkoffer erweitern wollen oder Fortbildung benötigen. Einstiegsmöglichkeit für angehende Berater:innen und alle die es werden wollen. Sozialarbeiter:innen, Pädagog:innen, Unternehmensberater:innen und alle Interessierten
Termin
Freitag, 15. bis Samstag 16. Mai 2026 von 09 – 17 Uhr
Weitere Informationen
Allgemein
€ 398,- für den 2-tägigen Workshop
Anmeldung direkt bei Karin Lösch:
karin.loesch@gmx.at
0664/3969502
Die Fortbildung wird bewusst in der Kleingruppe von mindestens 6 bis maximal 12 Teilnehmer:innen abgehalten.
So können wir unseren Qualitätsstandard als auch den persönlichen Bezug zu allen Teilnehmer:innen sichern.
Bildungshaus Villa Rosental
A-4663 Laakirchen
Lindacherstraße 10
+43 7613 / 45 000
office@instituthuemer.at
www.instituthuemer.at

