
Eigene Stärke bewahren und gesunde Grenzen im Umgang mit Sucht entwickeln
Der Umgang mit suchtbelasteten Menschen kann emotional herausfordernd und kräftezehrend sein.
Angehörige, Freunde, Kolleg:innen und Fachkräfte geraten oft in einen Kreislauf aus Sorge, Verantwortungsgefühl und dem Wunsch zu helfen.
Dabei werden die eigenen Bedürfnisse häufig zurückgestellt, persönliche Grenzen überschritten und Belastungen langfristig verdrängt. Nicht selten entsteht daraus eine Co-Abhängigkeit, die sowohl das eigene Wohlbefinden als auch die Beziehung zum betroffenen Menschen beeinträchtigen kann.
Die Teilnehmer:innen erfahren, wie Stress entsteht, welche Warnsignale auf Überforderung hinweisen und warum Selbstfürsorge ein wesentlicher Schutzfaktor gegen Co-Abhängigkeit ist. Neben einem grundlegenden Verständnis von Sucht und ihren Auswirkungen werden praxisnahe Strategien zur Stressbewältigung, emotionalen Entlastung und gesunden Abgrenzung vermittelt.
Die Teilnehmer:innen lernen, eigene Ressourcen zu stärken, Verantwortung dort zu belassen, wo sie hingehört, und gleichzeitig empathisch sowie unterstützend zu bleiben.

Dieser Vortrag richtet den Blick bewusst auf die eigene psychische Gesundheit und die Frage, wie ein unterstützender Umgang mit suchtkranken Menschen gelingen kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren.
Es werden Wege aufgezeigt, wie Belastungen frühzeitig erkannt, persönliche Grenzen respektiert und neue Handlungsspielräume geschaffen werden können.
Ziel ist es, mehr innere Stabilität, Selbstwirksamkeit und Gelassenheit im Umgang mit suchtbelasteten Situationen zu entwickeln, sei es im privaten oder beruflichen Kontext.
Zielgruppe
Personen mit Erfahrung in psychosozialer Beratung, wie Lebensberater:innen, Coaches, Supervisor:innen, Klinische und Gesundheits-Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen, Ärzte, Sozialarbeiter:innen, Pädagog:innen, sowie alle Interessierten oder Betroffenen, die ihre Handlungskompetenz und Resilienz im Umgang mit Sucht stärken möchten.
Termin
Montag, 5. Oktober 2026 von 19 – 20:30 Uhr, online per Zoom
Im Anschluss an den Vortrag gibt es ausreichend Raum für Fragen, Diskussionen und den Austausch in geschütztem Rahmen.
Kursort
INSTITUT HUEMER e.U.
Bildungshaus Villa Rosental
A-4663 Laakirchen
Lindacherstraße 10
+43 7613 / 45 000
office@instituthuemer.at
www.instituthuemer.at
Einzigartiges Wohlfühlambiente
Unser Bildungshaus ist ein Kompetenzzentrum für psychosoziale Beratung und wird als kleines, familiäres Haus der Begegnung geführt, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Die Arbeit in Kleingruppen von max. 12 Teilnehmer:innen ermöglicht, dass auf die individuellen Bedürfnisse gut eingegangen werden kann. Außerdem sorgen die hochwertige Ausstattung und das angenehme Ambiente für einen besonderen Wohlfühlcharakter. Der liebevoll angelegte Garten wird gerne von den Trainer:innen bei Gruppenübungen genutzt und lädt zum verweilen und erfahren ein.

